(IKW 2026-09-24)
In zahlreichen Diskussionsforen, politische Debatten und Expertengesprächen wird zurzeit der Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf Wirtschaft, Wissenschaft, Medizin und Alltagsleben kontrovers diskutiert.
In einer interaktiven und lebhaften Veranstaltung ging der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog der Frage nach, ob es nicht neben den Einflüssen auf unsere Lebensverhältnisse gravierende Auswirkungen auf unser Selbstverständnis gibt, auf die Frage, ob sich der Blick auf uns selbst nicht verändert. Treten wir naiv in ein Zeitalter ein, in dem über Sinn, Trost, Vertrauen und Mitmenschlichkeit künstliche Intelligenzen entscheiden und die Frage nach einem Gott keine Rolle mehr spielt?
Einführend wurden Grundzüge maschinellen Lernens und die teils divergierenden Gedanken aus Theologie, Philosophie und Silicon Valley vorgestellt, um gemeinsam mit den Teilnehmenden über die Frage nachzudenken, ob der Mensch über etwas verfüge, was ihn und seine Frage nach Gott von künstlicher Intelligenz unterscheidet.
Anschließend wurden nach einer kurzen Erläuterung der 5 Gebote weiser KI-Nutzung Chatbots gemeinsam Fragen gestellt. Waren ihre Antworten sinnvoll, waren sie „weise“? Welche nicht erkennbaren Regeln lagen ihnen zugrunde und wer kontrolliert letztlich diese Intelligenz? Ein Abend, der nach lebhaften Diskussionen mehr Fragen offenließ, als er beantworten konnte! Aber ist nicht das Unabgeschlossene Teil unserer Existenz?
Dem AK Interreligiöser Dialog in Idstein bleibt bunt gehören an: Adventgemeinde Idstein, Evangelische Kirchengemeinde Idstein, Evangelisches Dekanat Rheingau-Taunus, Katholische Pfarrei St. Martin Idsteiner Land, pax christi-Gruppe Idstein, Türkisch-Islamische Gemeinde




